HdWM: Management-Hochschule richtet Symposium „Social Entrepreneurship“ aus

Möglichkeiten von Firmengründungen, die das Soziale in den Mittelpunkt stellen

HdWM-Vizepräsidentin Prof. Dr. Dolores Sanchez Bengoa und Prof. Dr. Hans-Rüdiger Kaufmann. Foto: Motzko

Dass man sich auch im Sozialbereich selbständig machen kann, davon handelt das Symposium Social Entrepreneurship, das am 11. Mai 2017 an der Hochschule der Wirtschaft für Management (HdWM) in Mannheim stattfindet. Es geht um die Möglichkeiten von Firmengründungen, die nicht Business und „Geldverdienen“ in den Vordergrund stellen, sondern Soziales Engagement. Gleichwohl müssen derartige Firmen auch Gewinne erwirtschaften. Diese sollen aber nicht ausgeschüttet, sondern in weitere Projekte reinvestiert werden, ähnlich gemeinnützigen Gesellschaften.

Die Veranstaltung in Mannheim richtet sich an Persönlichkeiten und Institutionen in Wirtschaft und Gesellschaft, die bei Corporate Social Responsibility (CSR) oder einem allgemeinen Engagement im Sozialbereich, Flagge zeigen wollen. „Dieses Denken und Handeln im Unternehmen herauszustellen, ist der Grundgedanke des Projektes. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen können hier im besten Sinne profitieren. Dazu passt der neue Studiengang der HdWM ‚Soziale Arbeit - Integrationsmanagement‘, der ab dem Wintersemester 2017/18 belegt werden kann und sich derzeit in Akkreditierung befindet. Gerade für Social Entrepreneurship-Firmen könne es von Interesse sein, Praktikanten, Case Studies und Forschungsprojekte über diesen Studiengang mit einzubinden“, sagt der Präsident der HdWM, Prof. Dr. Michael Nagy.

Prof. Dr. Dolores Sanchez Bengoa: „Unsere Studentinnen haben einen tollen Job gemacht“

Prof. Dr. Dolores Sanchez Bengoa ist Vizepräsidentin der HdWM und dort zuständig für International Business und Interkulturelle Studien: „Unsere Studentinnen haben bei der Ausarbeitung ihrer Projektaufträge im Rahmen von MARCIEE (Marketing Kommunikation – Innovation Europäischer Unternehmer) einen tollen Job gemacht. Wir freuen uns schon auf deren Präsentationen beim Symposium. Die Konzepte mit dem Schwerpunkt auf Social Entrepreneurship und soziale Unternehmensverantwortung wurden ausdrücklich auf kleine und mittelständische Firmen ausgerichtet“. Unterstützt wird die Professorin von Prof. Dr. Hans-Rüdiger Kaufmann, Leiter des Studienganges „Management und Unternehmensführung“ an der HdWM, der das Projekt von Anfang an begleitet.

Projektleitung durch Universität Kassel – HdWM als Partner-Hochschule 

Unter der Projektleitung der Universität Kassel, hatten Studierende ausgewählter Länder der Europäischen Union die Möglichkeit, gemeinsam innovative Marketing-Kommunikationskonzepte auszuarbeiten und sich untereinander auszutauschen. Die Mannheimer Management-Hochschule ist als Partner beteiligt. Vertreter des Internationalen Bundes (IB) und der Stadt Mannheim, zwei Social Entrepreneurs sowie Prof. Kaufmann werden Impulsvorträge halten. 

Die Projekt-Ergebnisse werden von Prof. Wagner (Universität Kassel) und mehreren HdWM Studentinnen, die am Projekt teilgenommen haben, präsentiert. Am Ende besteht in einem Round Table die Möglichkeit zur Diskussion. Das Symposium klingt mit einem Get together aus. Prof. Kaufmann sagt: „Die HdWM sieht sich als Manager-Schmiede, die ihre soziale Verantwortung deutlich sichtbar macht und ihr Curriculum auch auf Werte wie Ethik und soziales Miteinander ausgerichtet hat. Die Bachelor-Absolventen der HdWM gehen mit großer sozialer Kompetenz ins Berufsleben“. Die HdWM zeigt auch ein großes Herz für Geflüchtete, denn an der Hochschule studieren derzeit 16 Flüchtlinge, ein beachtlicher Wert. Sie kommen aus den Krisengebieten des Nahen und Mittleren Ostens sowie aus Afrika. Die Finanzierung wird durch großzügige private Stipendiengeber getragen, die auch aus Kreisen der HdWM selbst kommen.

Jobbrücke/PATENMODELL sieht Chancen für Arbeitsuchende bei Selbständigkeit in „Sozial-Firmen“

Auch die Initiative Jobbrücke/PATENMODELL zeigt Interesse an dem Symposium. Das Projekt der Diakonie setzt auf bürgerschaftliches Engagement und wendet sich an Manager, Führungskräfte und Personalentscheider in Wirtschaft und Gesellschaft, die zur Übernahme einer so genannten Jobpatenschaft bereit sind. „Wir versprechen uns von diesem Symposium, Anregungen zu erhalten, gut qualifizierte Arbeitsuchende, wenn möglich, in eine selbständige Tätigkeit zu begleiten. Zahlreiche Arbeitsuchende, die sich ans PATENMODELL wenden, weisen gerade im sozialen Bereich oft beachtliche Kompetenzen auf. So wäre die Hinführung von Arbeitsuchenden in ein Projekt nach Art von Social Entrepreneurship, eine weitere Alternative bei deren Bemühungen in Richtung Job. Unsere Patinnen und Paten unterstützen dabei gerne“, sagt Franz Motzko, Pressekoordinator beim PATENMODELL.

Internationaler Bund (IB) unterstützt HdWM-Initiativen mit internationalen Universitäten

Die Management-Hochschule ist in privater Trägerschaft, Hauptgesellschafter der Internationale Bund. Geschäftsführer der HdWM ist der Hochschulmager Wolfgang Dittmann: „Wir unterstützen und fördern die Kooperationen der Hochschule mit anderen europäischen Universitäten sehr gerne. Der damit verbundene internationale Wissenstransfer, verbunden mit Interkulturalität, ist für die Studierenden der HDWM wie auch für unsere Partnerunternehmen von beachtlichem Mehrwert. So kann der hohe Standard der Hochschule sowohl im Bereich der allgemeinen Wirtschaftswissenschaften, im Interkulturellen wie auch beim Thema Social Entrepreneurship auf Top-Niveau weiterentwickelt werden“. 

Ort: HdWM, 68163 Mannheim, Oskar-Meixner-Straße 4-6
Termin: Donnerstag, 11. Mai 2017, 14:00 bis 18:00 Uhr
Anmeldung: E-Mail: janina.reichert@hdwm.org

Ihr Ansprechpartner Prof. Dr. Franz Egle

Prof. Dr. Michael Nagy

Tel.:+49 (0)621 490 712-12
michael.nagy@hdwm.org

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