HdWM-Präsident Prof. Dr. Michael Nagy beruft Dr. Wera Hemmerich zur Professorin und überträgt Leitung des Studienganges Soziale Arbeit und Integrationsmanagement

Der Präsident der Hochschule der Wirtschaft für Management (HdWM), Prof. Dr. Michael Nagy, beruft Dr. Wera Hemmerich zur Professorin an der HdWM. Mit Beginn des Wintersemesters 2017/18 übernimmt sie die Leitung des Studienganges Soziale Arbeit und Integrationsmanagement an der Hochschule. Der Studiengang wurde in Kooperation mit dem Internationalen Bund (IB) entwickelt.

Prof. Dr. Michael Nagy überreicht Berufungsurkunde. Prof. Dr. Wera Hemmerich leitet den Studiengang Soziale Arbeit und Integrationsmanagement: Foto: Motzko

Zu den Inhalten, Zielsetzungen und Perspektiven des neuen Studiengangs sagt Prof. Hemmerich: „Voraussetzungen für diesen Studiengang sind soziale Kompetenzen, vor allem Kommunikationsfähigkeit und Empathie sowie ein Interesse für fremde Kulturen, Teamfähigkeit, organisatorische Fähigkeit und Zielstrebigkeit. Dieser einzigartige Studiengang zwischen sozialer Arbeit, Inklusion und Integration, Psychologie und Management eröffnet den Absolventen vielfältige berufliche Möglichkeiten im breiten Tätigkeitsfeld der Sozialen Arbeit als staatlich anerkannter Sozial-Arbeiter oder -Pädagoge, Erzieher, Berater oder Integrationsmanager. Ein weiterführender Master ist möglich. Durch das im Studium vermittelte Management-Know-how kann recht schnell Führungsverantwortung übernommen werden“.

Dr. Hemmerich mit Berufserfahrung in Erwachsenenbildung und Personalentwicklung

Nagy: „Wir freuen uns ganz besonders darüber, dass Dr. Hemmerich ihren großen Erfahrungsschatz in zukunftsweisenden Wissenschaftsbereichen bei uns einbringt. Und ich bin mir sicher, dass sie eine Bereicherung des Lehrkörpers der HdWM darstellt, der derzeit aus insgesamt 13 Professorinnen und Professoren sowie rund 20 weiteren Lehrbeauftragten und Dozenten besteht“. Ihr Studium der Erziehungswissenschaft, Schwerpunkt Sozialpädagogik, Psychologie, Kinder- und Jugendpsychiatrie an der Universität Heidelberg, hat sie 1985 mit Magister abgeschlossen. Die Promotion folgte 1991 an der Freien Universität Berlin.

Weitere Erfahrungen in sozialpädagogischer Erwachsenenbildung und interkultureller Arbeit

Prof. Hemmerich verfügt über mehrjährige Berufserfahrung in Führungspositionen der Erwachsenenbildung und Personalentwicklung, davon in den letzten zehn Jahren als Geschäftsführerin der Mannheimer Abendakademie und Volkshochschule GmbH. Für das Projekt „Migrantinnen lotsen Migrantinnen“ erhielt die Mannheimer Abendakademie unter der Leitung von Prof. Hemmerich den DIE-Preis für Innovation in der Erwachsenenbildung 2011 sowie 2015 für das Projekt „Grundbildung“ den Landespreis für innovative aufsuchende Bildungsangebote.

Als Lehrbeauftragte hat sie langjährige Erfahrung mit ausländischen Studenten und mit Studenten aus interkulturellen Lebenszusammenhängen gesammelt. In der Studienförderung der Hans-Böckler-Stiftung hat sie als Leitung Kompetenz erworben in unterstützender Beratung und Begleitung von jungen Talenten aus Familien, in denen es noch keine akademischen Vorbilder gibt. Vielfältige Erfahrung in sozialpädagogischen Erwachsenenbildungsbereichen und interkultureller Arbeit hat sie in den Praxisfeldern Zweiter Bildungsweg, Grundbildung/Alphabetisierung, Frauen- und Familienbildung, Inklusion, Gesundheitsprävention, Integration und berufliche Bildung. Einschlägige Forschungs- und Publikationserfahrungen runden das Bild ab.

Prof. Nagy über das Besondere der HdWM: Das „Verlobungsmodell“

Die Studierenden müssen nicht schon mit 17/18 Jahren - wie bei der Dualen Hochschule - entscheiden, in welche Richtung sie ihr Weg führt. Bei der HdWM geschieht das erst im Verlaufe des Studiums. „Wir sind gegen, Kinderhochzeiten‘ und gegen, Zwangsehen‘ - wir favorisieren das dreijährige, Verlobungsmodell‘ der HdWM. Dieses Modell funktioniert auch deshalb so gut, weil sich die HdWM in privater Trägerschaft - der IB ist Hauptgesellschafter - befindet und von hervorragenden Partnerunternehmen unterstützt wird“, so Nagy weiter. Im Herbst 2017 konnte die HdWM bereits ihren 8ten Bachelor-Jahrgang verabschieden.

Nagy hob auch den ganzheitlich-integrativen Ansatz der Hochschule hervor, aus zwei „Hochschulwelten“ das jeweils Beste zu kombinieren: „Aus der klassischen Präsenzhochschule haben wir die komplette akademische Verantwortlichkeit und die Durchgängigkeit der inhaltlichen Vermittlung übernommen. Jeder Studierende und jeder Arbeitgeber kann sich darauf verlassen, dass unsere Absolventen die notwendigen fachlichen Kompetenzen beherrschen. Und von der Dualen Hochschule haben wir die Praxisnähe übernommen. Mit über 50 Partnerunternehmen bieten wir unseren Studierenden überragende Chancen, sich ihr Wunschunternehmen, die passende Branche sowie die optimale Unternehmensgröße zu erschließen“.

Prof. Hemmerich bedankt sich - akademische Theorie mit Praxis anreichern

„Es ist mir Anliegen und Bestreben, Wissenschaft und Praxis einander näher zu bringen. Die Berufung zur Professorin erfüllt mich mit Freude und auch mit Stolz. Neben der Lehre will ich meinen Fokus auch auf die sozialwissenschaftliche Forschung in meinem Bereich richten. Der interdisziplinäre Blick ist mir dabei wichtig, hier sehe ich eine große Chance soziale und inklusive Themen mit wirtschaftlichen und Management-Themen zu verbinden. Auch in der internationalen Ausrichtung der Hochschule sehe ich vielfältige Möglichkeiten für den neuen Studiengang. Mir ist es wichtig, dass die Studenten der Sozialen Arbeit durch Studienaufenthalte und Praktika im Ausland bei Partnerhochschulen und Einrichtungen ihren Erfahrungsraum erweitern und von anderen Kulturen lernen“, sagt Prof. Hemmerich in ihren Dankesworten.

Wolfgang Dittmann unterstützt wissenschaftliches Konzept der HdWM

Mehrheitsgesellschafter der HdWM ist Internationale Bund (IB), einer der großen freien Bildungsträger in Deutschland – mit 14.000 Mitarbeitenden in 700 Bildungseinrichtungen an 300 Standorten. HdWM-Geschäftsführer Wolfgang Dittmann sagt: „Die weitere, zukunftsorientierte Diversifizierung der Studiengänge an der HdWM unterstützen wir beim IB ausdrücklich. Auf diese Weise wappnet sich die HdWM im immer härter werdenden Wettbewerb in der deutschen Hochschullandschaft. Die Bereicherung des Lehrkörpers mit erfolgreichen und erfahrenen Wissenschaftlerinnen wie Professor Hemmerich, trägt in hohem Maße dazu bei, der HdWM im Wettbewerb um die besten Talente einen vorderen Platz zu sichern“.

Keine überfüllten Hörsäle: Kurse mit max. 30 Studierenden

Prof. Nagy: „Unser Studienkonzept ist auch deswegen erfolgreich, weil die Partnerunternehmen der Hochschule von Anfang an alle Studierenden der HdWM fördern. Auf diese Weise sichern sich die Unternehmen qualifizierten Nachwuchs, der gezielt auf ihre Bedürfnisse vorbereitet wird. Wichtige Merkmale sind kleine Klassen von ca. 30 Kursteilnehmern, intensive Betreuung durch unsere Professorinnen und Professoren sowie eine enge Kooperation mit regionalen Unternehmen. Praxisnähe in der Lehre wird durch Einbindung von Fach- und Führungskräften aus den Partnerunternehmen gewährleistet“. Mit diesem Modell biete die Hochschule gleichzeitig Lösungsansätze für die gravierenden Engpässe auf dem Arbeitsmarkt der Zukunft. Konzentrierte Praxisphasen der Studierenden in den Partnerunternehmen runden das Bild ab. Die Hochschule besetze durch dieses neuartige Konzept eine Nischenposition, die sowohl den Studierenden als auch den Partnerunternehmen zu Gute komme.

Ihr Ansprechpartner Prof. Dr. Franz Egle

Prof. Dr. Michael Nagy

Tel.:+49 (0)621 490 712-12
michael.nagy@hdwm.org

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