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Unterricht trotz Social Distancing: Lehrende der HdWM erläutern den digitalen Semesterstart

25.03.2020 Aktuell stehen die Hochschulen in Deutschland vor einer großen Herausforderung: Bis zum 19. April müssen die Türen geschlossen bleiben und alle Präsenzveranstaltungen entfallen. Die Hochschule der Wirtschaft für Management (HdWM) in Mannheim hat einen Weg gefunden, wie der Semesterstart am 1. April 2020 für alle eingeschriebenen und neuen Studierenden trotzdem stattfinden kann.

Aufgrund der Ausgangsbeschränkungen kann aktuell kein Face-to-Face-Unterricht gehalten werden. Der Vorlesungsbetrieb der HdWM wird deshalb vorerst auf Online-Kurse mit verschiedenen Formaten umgestellt. Auch wenn es nach heutigem Stand keinen nachgewiesenen Fall einer Coronainfektion an der HdWM gibt, sind die getroffenen Maßnahmen wichtig für die Ansteckungsvermeidung.

Wie der Online-Unterricht funktioniert und was das für unsere Studierenden bedeutet, wollen wir im Gespräch mit der Präsidentin, Frau Professor Dr. Perizat Daglioglu, Frau Professor Dr. Birgit Schmitz (Leiterin des Instituts für Digitale Medien) und Herrn Professor Dr. Michael Cofrin (Professor für International Management) beleuchten.

1. Frage an Frau Prof. Daglioglu, besondere Zeiten fordern besondere Lösungen. Wie schafft es die HdWM bis zum Semesterstart am 1. April das Lehrangebot komplett auf online umzustellen und alle Beteiligten ausreichend darauf vorzubereiten?

„Wir sind in der glücklichen Situation, dass wir durch die Einführung von MS Office 365 schon längst mit Tools ausgestattet sind, die uns eine zügige Umstellung auf Online-Kurse möglich machen. Jeder mit einer HdWM-E-Mail-Adresse hat automatisch Zugang – und das sind unsere Mitarbeiter, unsere Studierenden und unsere Lehrbeauftragten. Einige unserer Dozenten nutzen diese Formate schon länger. Wir haben ein Projektteam aufgestellt, welches sich jetzt um die Umsetzung kümmert. Täglich gibt es Termine, in denen sich Dozierende zur Online-Einweisung anmelden können. Unser Vorlesungsbetrieb beginnt somit am 1. April – online."

2. Question to Prof. Cofrin, which tools for online teaching will be at HdWM and how can lecturers keep up the high teaching quality if they can’t teach face-to-face?

“A high-quality education mostly depends on the individual instructor’s pedagogy, motivation, etc., rather than on the medium of teaching. I think other corona-related factors are likely to have a larger impact on the quality of our online courses than factors related to technology, for example, managing child-care at home while teaching.

The most important tools available for teaching are our campus portal to upload teaching materials, Outlook, OneNote, and Teams. Courses can be run effectively by using Teams alone. Among other functions, the chat function (text or video) will be the main feature for keeping in touch with our students. Another advantage of Teams is the ability to integrate several applications in each course team e.g. for assignments and quizzes and for organizing and planning. However, there will be a learning curve for everyone, including the students. Of course, the migration to Teams requires the motivation to learn the new application from everyone.”

3. Frage an Frau Prof. Schmitz, viele Lehrende und Studierende haben noch keine Erfahrungen mit Unterricht im Virtual Classroom oder als Blended Learning. Welche Unterstützung erhalten die Lehrenden und Studierenden bei dieser neuen Herausforderung?

„Wir haben eine zentrale Anlaufstelle für die Fragen von Lehrenden und Studierenden. Die HdWM hat bereits 2019 das Institut für digitale Medien an der Hochschule etabliert. Über diese Einrichtung organisieren wir derzeit technologische Unterstützung und begleiten die Lehrenden methodisch-didaktisch. Professor Cofrin und ich bieten zurzeit täglich Termine dafür an. Auch die Studierenden müssen an eine dem Online-Lehren angepasste neue Lernsituation herangeführt werden. Online-Lernen stellt sehr viel mehr auf selbstgesteuertes Lernen ab und verlangt eine höhere Lernmotivation. Auf diese Herausforderungen müssen sich Lehrende und Studierende einstellen. Der Zusammenhalt in der Gruppe muss hergestellt werden und das ist online anders möglich als in Präsenzformaten.“

4. Question to Prof. Cofrin, what does the reorganization mean for the students? Won’t they be sitting in front of the computer all day long watching one online lecture after the other?

“Yes and no. Yes, they will spend quite some time at their computers, but no, they won’t be just passively consuming online lectures. As Prof. Schmitz already said, online courses tend to involve less live contact but demand more independent work than face-to-face teaching. The shift will be a great challenge for everyone, especially the lecturers – how to create online assignments that fulfill the same learning objectives (also time investment of students) as with face-to-face learning. Our teaching staff is keen on adapting their teaching methods and we support them as much as we can. Some Teams classes will require students to sit longer in front of their computers, for example, my Math and Stats courses.”

5. Frage an Frau Prof. Daglioglu, wie lässt sich sicherstellen, dass durch die Umstellung auf Onlinekurse keine Lerninhalte auf der Strecke bleiben und die Studierenden gut vorbereitet in die Prüfungen gehen können? Besteht die Gefahr, dass das Semester nicht, wie ursprünglich geplant, durchgeführt werden kann?

„Die Umstellung auf Onlinekurse bedeutet, dass sich Art und Weise der Wissensvermittlung verändern, nicht aber, dass Teile der Vorlesungsinhalte wegfallen. Bei der Konzeption von Online-Formaten geht es genauso wie bei Präsenzformaten um den Kompetenzerwerb im jeweiligen Fach im Laufe eines Semesters. Dies wird geprüft – nicht mehr, nicht weniger. Ich glaube sogar, dass wir durch die Flexibilität der Interaktion zwischen Lehrenden und Studierenden teilweise mehr Konzentration auf die Inhalte bewirken können, als das manchmal in Präsenzveranstaltungen der Fall ist. Studierende werden Aufgaben bekommen, die sie bearbeiten müssen, um die nächste Online-Sequenz mitmachen zu können.“

6. Frage an Frau Prof. Schmitz, wie bereiten sich die Dozierenden der HdWM auf das neue Lehrkonzept vor?

„Grundsätzlich bieten sich für die Fächer sehr viele unterschiedliche Szenarien an, die durch weitere Tools für die Zusammenarbeit zwischen und mit den Studierenden beispielsweise, ergänzt werden können. Wir organisieren derzeit viele Arbeitsgruppen untereinander und überlegen, wie die technologischen Rahmenbedingungen unsere Bedarfe in den einzelnen Fächern optimal unterstützen können. Wir sehen die aktuelle Situation als Chance an, die dringend notwendige Öffnung für das Thema Online-Lehren und -Lernen zu forcieren, wenn auch mit ordentlich viel äußerem Druck. Durch die Erfahrungen, die wir jetzt machen, wissen wir sehr schnell, was gut funktioniert und was für unseren Lehrbetrieb eher weniger gut geeignet ist (technologisch und methodisch-didaktisch). In ruhigeren Zeiten können wir das dann für unsere Arbeit reflektieren.

Die Lehre an der HdWM wird künftig sicherlich digitaler sein. Auf den alten Stand zurück fallen wird die Hochschule nach dieser Zeit sicherlich nicht.“

7. Frage an Frau Prof. Daglioglu, die HdWM steht für Praxistransfer und dem regen Austausch mit Unternehmen und Organisationen. Wie schafft es die HdWM Praxis auch in den Online-Unterricht einfließen zu lassen?

„Wir werden überall dort, wo Online-Formate möglich sind, unsere Angebote in Online-Formaten anbieten. Ein Gastdozent kann seinen Vortrag ebenso über Microsoft Teams als auch über Skype halten. Das gilt auch für unsere Case-Studies und Praxisprojekte. Unsere Studierenden können sich virtuell formieren und virtuell mit unseren Partnerunternehmen in Kontakt treten. Auch hier sind wir maximal flexibel.“

8. Frage an Frau Prof. Daglioglu, sicherlich werden noch viele Fragen aufkommen. Wer steht den Studierenden in der aktuellen Situation zur Seite?

„Über allem steht eine offene und intensive Kommunikation. Studierende müssen bestmöglich informiert werden. In Zeiten wie diesen geht es vor allem um gegenseitige Unterstützung. Wir werden alles tun, um die Sorgen und Unsicherheiten unserer Studierenden zu reduzieren. Unsere Studierenden werden über alle Kanäle tagesaktuell informiert – per E-Mail, über die Homepage, über ihre Studiengangsleiter und auch durch das Präsidium. Mir ist besonders wichtig, dass unsere Studierenden wissen, dass wir für sie da sind und wir ihre Sorgen teilen. Wir als Hochschule werden alles im Rahmen unserer Möglichkeiten unternehmen, dass sie wie gewohnt gut und erfolgreich durch das Semester kommen.“

Vielen Dank für das Gespräch!

Ihre Ansprechpartnerin Präsident Michael Nagy
Janina Reichert Marketing und Kommunikation Tel.: +49 (0)621 490 890-91 janina.reichert@hdwm.org

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Ihre Ansprechpartnerin Presse Janina Reichert
Janina Reichert Presse Tel.: +49 (0)621 490 890-91 janina.reichert@hdwm.org

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