
Lehre & Forschung
Überblick
An der HdWM werden kontinuierlich Forschungs- und Entwicklungsprojekte in unterschiedlichen Bereichen durchgeführt. Die Forschung an der HdWM ist anwendungsnah und studienintegriert. Forschungsschwerpunkte sind volkswirtschaftliche, betriebswirtschaftliche und Management-Themen. Die Forschungen orientieren sich an den wissenschaftlichen Inhalten der interdisziplinären Studiengänge und darüber hinaus auch an den Interessen der Unternehmen und den Erfordernissen des Arbeitsmarktes in der Region und international. So arbeiten die Professor*innen in drittmittelgeförderten Forschungsprojekten an der Managementwelt von morgen.
Von den Forschungsergebnissen der HdWM profitiert nicht nur die Wissenschaft. Der konkrete Bezug zu Aufgabenstellungen in der unternehmerischen Praxis ermöglicht es auch den Partnerunternehmen der HdWM, die Forschungsergebnisse zu nutzen.
Weiteres finden Sie in unserem aktuellen Forschungsbericht: Forschungsbericht HdWM (PDF)
Schwerpunkte
Projekte
Unter der Leitung von Prof. Dr. Hans Rüdiger Kaufmann (HdWM Mannheim) und Prof. Dr. Matthias Rädle (TH Mannheim) entstehen zukunftsweisende Forschungsprojekte, die nicht nur die akademische Welt inspirieren, sondern auch konkrete Lösungen für das urbane Leben bieten. Beispiele sind intelligente Sensoren zur Messung der Luft- und Gesundheitsqualität, der Einsatz von Agriphotovoltaik zur Förderung der lokalen Weinindustrie, Wärmespeicher-Deckenplatten bis hin zur Verwendung natürlicher Fasern für Wärmedämmung und Verpackung. Diese Themen wurden gemeinsam bei der REALCORP Konferenz vom 14.04.25-16.04.25 in Graz präsentiert.
Demenz ist eine neurologische Erkrankung, die zu einem fortschreitenden Verlust der kognitiven Funktionen und des logischen Denkens führt. Schätzungsweise 9,1 Millionen Menschen leben in den EU-Mitgliedstaaten mit Demenz (OECD, 2018). Ziel dieses Projekts ist die Einführung innovativer, digitaler und zielgerichteter Ansätze für ältere Arbeitskräfte im Gesundheitswesen. Im Rahmen dieser Initiative entwickeln wir ein EU-Handbuch, um die Qualifikation der Arbeitskräfte zu verbessern und die gezielte Behandlung und Pflege von Menschen mit Demenz und ihren Betreuern zu verbessern. Digitale Gesundheitstechnologien werden eine entscheidende Rolle bei der Bereitstellung praktischer und zugänglicher Pflegelösungen spielen.
Digitale Technologien bieten neue und zusätzliche Möglichkeiten für das Lehren und Lernen an der HdWM. Um neue Konzepte für den didaktischen Einsatz von digitalen Methoden und Werkzeugen zu entwickeln, ging im November 2019 das Institut für Digitale Bildung an der HdWM an den Start. Das Institut wird von Frau Professor Dr. Birgit Schmitz geleitet. Gemeinsam mit den Lehrverantwortlichen werden erfolgreiche didaktische Konzepte für den Einsatz von digitalen Methoden und Werkzeugen im Unterricht identifiziert, ausgewählt und weiterentwickelt. Mit dem Mix aus Präsenz-, Hybrid- und Online-Lehre bereitet die HdWM die Studierenden optimal auf die Anforderungen der Arbeitswelt vor. Darüber hinaus leitet das Institut vorhandene Forschungsprojekte im Bereich Digitaler Transformation fachlich und initiiert neue Projekte in diesem Sektor.
Das Deutsch-Türkische Institut für Arbeit und Bildung e.V. (DTI) wurde 2012 gegründet. Das Institut hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Begegnung und Verständigung zwischen Deutschen und in Deutschland lebenden Türken*innen, insbesondere durch Zusammenarbeit in Bildung und Arbeit, Wissenschaft und Forschung, zu fördern.
Für die Entwicklung von Smart Cities werden unterschiedliche Kompetenzen benötigt. Das Projekt soll Menschen, die im Smart-Cities-Sektor arbeiten (Planer, IT Manager, IKT-Projektmanager, Programmierer, technische Redakteure, Webdesigner, Systemadministratoren, Techniker), in ihrer beruflichen Entwicklung unterstützen, indem sie in der Anwendung von DevOps geschult werden – einem Ansatz, der die Phasen „Entwicklung“ und „Betrieb“ kombiniert. Dies wird die Qualität der E-Services erhöhen und diesen Städten helfen, wirklich IT-nachhaltig zu werden.

Im Rahmen ihrer Präventionskampagne „kommmitmensch“ hat die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) die HdWM mit einem Forschungsprojekt zur Rolle der Unternehmensleitung in Kleinunternehmen beauftragt. Kooperationspartner der auf drei Jahre angelegten Studie sind drei Berufsgenossenschaften (BG Bau, BG ETEM und BGW). Untersucht wird das sogenannte „Management-Commitment“, d.h. die Bereitschaft eines Unternehmers, kurzfristig in nicht-produktive Ziele zu investieren, um langfristige Sicherheits- und Gesundheitskosten zu vermeiden. Das Projekt unterteilt sich in eine qualitative Vorstudie, eine Feldstudie zur Identifikation der Einflussfaktoren, die Ableitung geeigneter Motivationsstrategien und deren wissenschaftliche Evaluation.

Das Projekt QUAPI ist ein vom Europäischen Sozialfonds (ESF) und dem Land Baden-Württemberg gefördertes Projekt zum Auf- und Ausbau von Strukturen der wissenschaftlichen Weiterbildung an Hochschulen in Baden-Württemberg. Übergeordnetes Ziel ist es, auf die spezifischen Anforderungen berufserfahrener und berufstätiger Personen hinsichtlich ihrer Qualifizierungsbedarfe und -wünsche einzugehen. Das Projekt richtet sich insbesondere auf das Potenzial berufstätiger bzw. berufserfahrener Personen mit Migrationshintergrund sowie auf zugewanderte Migrant*innen. Gefördert vom Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds sowie vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.



Die Corona-Pandemie hat aus vielen traditionellen Lernsettings über Nacht digitale Lernsettings gemacht. Im Rahmen des Projektes REACT werden digitale Materialien, Tools und Techniken zur Förderung eines stärker auf Zusammenarbeit, Integration und Kulturbewusstsein ausgerichteten virtuellen Klassenzimmers evaluiert und entwickelt; Dozierende, Ausbilder*innen und Pädagog*innen werden befähigt, eigenständig digitale Materialien zu entwickeln; der Zugang zu OER-Materialien wird verbessert. Projektkoordination: Hochschule der Wirtschaft für Management. Projektpartner: AKMI (Griechenland), BK-CON (Deutschland), EVBB (Deutschland), HumaCapiAct (Italien), Nordic Horizon Institute AB (Schweden), Opinion & Action Services Ltd (Zypern).

Im Rahmen eines dreijährigen EU-Projekts werden die Entwicklung von Curricula, Forschung und der Ausbau der beruflichen Bildung und Weiterbildung an Hochschulen und Universitäten vorangetrieben. Das Projekt ist ein Zusammenschluss der HdWM mit weiteren europäischen Partnern wie der Technischen Universität Berlin, Université de Lille, European Association of Institutes for Vocational Training und MedLink Association.
Dieses Projekt dient der Schulung des Flipped-Classroom-Ansatzes, von Good-Practice-Beispielen für die Umsetzung in Hochschulprogrammen und der Verwendung innovativer E-Learning-Tools. Ziel ist es, das transformative Potenzial dieser Methoden aufzuzeigen und die Teilnehmer mit dem Wissen und den Werkzeugen auszustatten, um mit der Umsetzung der FCA-Methode in den Hochschulkursen zu beginnen.
Downloads
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